Anbindung an Partner Adress Komponente

Bei einer Versicherung fallen viele verschiedene Personen-, Firmen-, Adress- und Bankdaten an. Dieser historisch gewachsene und heterogene Datenbestand wird sukzessive in einen unternehmensweiten und einheitlichen Datenbestand übergeführt. Die Systeme, welche die Daten benötigen, benötigen nun auch eine neue Art des Zugriffs darauf.

Umfeld

Für dieses Projekt relevant sind sämtliche Applikationen im Lebensbereich der Versicherung.

Die neue Partner Adress Komponente bietet mehrere Schnittstellen an:

  • Eine Schnittstelle, mit der man deren grafisches User Interface aufrufen kann, um Partner anzulegen, zu suchen und Änderungen durchzuführen. Diese Service Schnittstelle ist unter Windows als COM-Objekt registriert und steht allen anderen Windows Applikationen zur Verfügung.
  • Eine Service Schnittstelle, in der das gesamte Partner-Adress Objektmodel unter Windows als COM-Objekte registriert wird. Hiermit steht die komplette Funktionalität dieser Komponente anderen Windows Applikationen zur Verfügung.
  • Eine Serviceschnittstelle mit der gleichen Struktur wie jene unter Windows, nur dass die Services als C++ Service in Applikationen eingebunden werden.

Der Zugriff auf die Partner-Adress Komponente erfolgt auf mehrfache Weise:

  • Online Aktivitäten, die in Smalltalk in einer Fat-Client Architektur implementiert sind, verwenden
    • die Partner-Adresse Business Objekte zur Anzeige in eigenen Aktivitäten
    • die Partner-Adresse Aktivitäten und andere UI Elemente zur Dateneingabe.
  • Batch Jobs verwenden die gleiche Business Model Code Basis wie die Client Applikationen und kommen so zu den benötigten Partner Daten.

Ziele des Projekts

Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung einer einheitlichen Zugriffsschicht auf die neue Partner-Adress Komponente und die Anbindung dieser Komponenten an sie. Da es viele zugreifende Komponenten gibt, ist sie so zu gestalten, dass der Änderungsaufwand aller anderen Applikationen möglichst gering ist. Die Funktionalität muss erhalten bleiben.

Projektumfang

Zu Anfang des Projekts wird ein Design gefunden, mit dem für Windows Clients und Batchjobs, die ein gemeinsames Business Model teilen und beide in Smalltalk implementiert sind, transparent ist, ob sie über die C++ oder über die COM Schnittstelle auf die Partner-Adress Komponente zugreifen. Welche Schnittstelle genommen wird, wird zur Laufzeit entschieden: Beim Start der Client Applikation oder beim Start eines Batch Jobs.

Ob die beiden Zugriffswege wirklich gleichwertig sind, wird durch eine Reihe von Testfällen sichergestellt.

Schließlich erfolgt die Einbindung der neuen Schnittstelle in alle Applikationen der Lebensversicherung. Anschließende erste Tests ergeben, dass bei der Anzeige von Partnerdaten ein Performance Problem vorliegt, dem durch den Einbau eines einfachen Caching Mechanismus begegnet wird.